Liebliche Ebene heisst der aus dem Lateinischen stammende Name des Ortes am noerdlichen Epomeo-Hang, der wahrlich lieblich ist. Etwas orientalisch wirkt der hohe Glockenturm der Kirche Santa Maria delle Grazie. Aber der pilzaehnliche Fels im Hafen, Il Fungo, ganz aus gruenem Epomeo-Tuff, ist das Wahrzeichen des huebschen Staedtchens zwischen dem immergruenen, dunklen, samtenen Vorhang des Epomeo und dem Meer mit seinem schmalen Sandstreifen.
Das Westende bildet der Monte Vico, der Ort, den die ersten griechischen Siedler auf italienischem Boden, aus Euboea kommend, schon im 7. Jahrhundert v. Chr. erbauten. In ihrer Nekropole machte der auf Ischia lebende Archaeologe Giorgio Buchner einen sensationellen Fund: den sogenannten Nestorbecher, der nun in dem im April 1999 eingeweihten Archaeologischen Museum Pithecusae in der Villa Arbustoss zu besichtigen ist. ist nicht nur voller Geschichte, hier befinden sich einige der exklusivsten Hotels Ischias, elegante Geschaefte und Spezialitaeten-Restaurants. Die waldreiche Umgebung lockt zu Spaziergaengen, die sich bis Forio ausdehnen lassen. Auf dem Weg dorthin, sozusagen auf der Rueckseite des Monte Vico, liegt versteckt eine der schoensten Sandbuchten der Insel, die San Montano-Bucht mit den fast intim wirkenden, kleinen Negombo-Thermalgaerten. An manchen Sommerabenden finden dort gutbesuchte Freiluft-Veranstaltungen statt.
San Montano Santa Restituta il Fungo