Anreise Lignano Mit dem Auto : Autobahn A4 - Ausfahrt Portogruaro oder Latisana Mit dem Reisebus: ZOB, Piazza Keplero Tel. 0431/43140 Aus Venedig und Treviso: ganzjaehrig In der Saison auch aus Brescia- Mailand - Verona - Vicenza Mit dem Flugzeug: Flughaefen Venedig, Treviso und Triest Mit dem Schiff: Jachthafen von Baseleghe way point: 12 59' 10" O - 4437' 50" N Mit dem Zug: Bahnhof von Portogruaro oder Latisana
Die SS 354 war eine 14 km lange Strada Statale (Staatsstraße), die von bis zum Badeort Lignano führte. Heute befindet sich auf der Trasse die Strada Regionale 354 di Lignano, da die Straße Latisanahinuntergestuft wurde. Als Verbindung des Orts Lignano mit dem italienischen Autobahnnetz (A4) erfüllt die Straße nach wie vor eine wichtige Funktion.
Die Straße wurde Anfang der 1950er Jahre fertiggestellt und gleicht heute einer Schnellstraße, da sie inzwischen vierspurig ausgebaut ist. Im Sommer kommt es dennoch immer wieder zu Staus wegen des badeortbedingten hohen Verkehrsaufkomm
Heutiger Streckenverlauf
Die Strada Regionale 354, als Nachfolgerin der ehemaligen SS 354, beginnt heute in Latisana, wo sie von der A 4 abzweigt und dann gerade Richtung Lignano führt. Die einzigen Orte an der Strecke sind Pertegada und Gorgo, Ortsteile von Latisana. Die Straße kreuzt oft Seitenstraßen, weshalb es viele Ampeln gibt. Nach dem Abzweig einer Straße nach Bibione führt die Straße am Hafen in der Lagune von Marano vorbei, bevor sie beim Ortseingang zu Lignano eine Brücke überquert.
Lignano Sabbiadoro
ist ein Badeort an der italienischen Adria-Küste in der Provinz Udine der Region Friaul-Venezia Giulia (Friaul-Julisch Venetien). Der Ort zerfällt in drei Teile: Sabbiadoro (im Nordosten, namensgebend für den gesamten Ort), Pineta und Riviera (an der Mündung des Tagliamento).
Geografie Lignano erstreckt sich in Form einer Halbinsel über die nordöstliche Hälfte des Tagliamento-Deltas zwischen der Lagune von Marano und der offenen Adria. Die Landschaft ist flach und war bis vor wenigen Jahrzehnten ein Sumpf mit Malariabeständen.
Die Gemeinde wird im Norden durch den Litorale Venete begrenzt der den Tagliamento mit der Lagune von Marano.
VerkehrNach Lignano führt seit den 1950er Jahren eine vierspurige Straße. SS 354Stadtverschönerung In den letzten Jahren wurden in Lignano viele Straßen und Plätze neugestaltet. Dabei will man mit diesen Renovierungen wieder mehr Touristen nach Lignano locken.Einige Beispiele: Die Fußgängerzone in Sabbiadoro führt durch die gesamte Stadt und ist untertags einspurig zu befahren. Sie wurde zwischen 2003 und 2006 errichtet. Der Platz vor der Kirche in Pineta wurde 2007 neu gestaltet. Weiteres gab es 2002 Bestrebungen an der Küste Pineta mit Sabbiadoro durch eine gemeinsame Küstenstraße zu verbinden, doch wurde dieser Plan wieder fallen gelassen.
Lignano Sabbiadoro ist das Zentrum der Halbinsel und besteht aus zahlreichen Hotels, Bars, Geschäften und Ferienwohnungen. Zentrale Einkaufsstraße, die hauptsächlich im Sommer mit Leben erfüllt ist führt von der Viale Centrale , über die neuerrichtete Fußgängerzone bis zu der Terrazza al Mare am Spitz der Halbinsel. Der Strand in Sabbiadoro ist in verschiedene Abschnitte eingeteilt, die eine unterschiedliche Schirmfarbe haben und jeweils eine Zahl von 1 bis 19 besitzen. In der Stadt gibt es zahlreiche Springbrunnen und Plätze, es befindet sich auch eine Kirche in Sabbiadoro. Die einbahnige Straße die am Strand vpn Sabbiadoro führt heißt Lungomare Trieste .
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Lignano Pineta
Lignano PinetaLignano Pineta liegt etwas ruhiger in der Mitte der drei Stadtteile und ist in den 1950-er Jahren entstanden. Die Straßen führen in einem Abstand von 100 Metern vom Zentrum Pinetas ausgehend in einer Spirale nach außen. Pineta liegt in einem Pinienwald, in dem sich Hotels, Ferienwohnungen und Häuser befinden. Die Häuser liegen etwas auseinander. Die einzige Einkaufsstraße befindet sich im Zentrum Pinetas. Sie führt von der Kirche bis zum Meer und besitzt Geschäfte und Cafes. Auch in Pineta gibt es Einteilungen am Strand, diese sind von 1 bis 5. Die Straße entlang des Strandes heißt in Pineta Lungomare Adriatico. Die Grenze zwischen Pineta und Riviera stellt der Kursaal mit der Therme von Lignano da.
Lignano Riviera
Lignano Riviera liegt an der Mündung des Tagliamentos und ist noch ruhiger als Pineta. In Riviera befinden sich verschiedene Campingplätze und nur mehr wenige Hotels. Der Tagliamento trennt Riviera von Bibione. Ebenfalls befindet sich in Riviera ein Hafen am Tagliamento und ein Golfplatz.
Der Name Lignano für das Gebiet der heutigen Stadt (das 1420 an die Republik Venedig fiel) ist aus dem 15. Jahrhundert belegt und deutet möglicherweise auf einen Besitzer namens Linunus hin. Die venetianischen Dogen belehnten im Laufe der Geschichte verschiedene Adelsfamilien mit dem Landstück. Eine davon, die Familie Vendramin in Latisana ließ im 16. Jahrhundert die St. Zacharias-Kirche im damaligen Weiler Pineda (im heutigen Stadtteil Pineta) erbauen. Sie diente vor allem den Fischern, denn Pineda selbst war für eine Kirche zu klein (es bestand 1466 nur aus zwei Häusern). Für den Hafen von Lignano gab es später eine Kontrollstation, die im Jahre 1813 70 Einwohner hatte.
Dennoch ist das heutige Lignano eine sehr junge Stadt. Vor ihrer Entwicklung bestand die Halbinsel aus Sumpf- und Baumland und war nur von wenigen Bauernfamilien ganzjährig bewohnt. Dazu kamen die saisonalen Aufenthalte der Fischer von Marano, die vorübergehend in mit Schilf verkleideten Holzhütten (casoni) wohnten.
Der älteste Teil ist Sabbiadoro (zu deutsch: goldener Sand), das bereits Ende des 19. Jahrhunderts von Marano aus mit dem Boot als Badestrand genützt wurde. 1903-1904 wurde eine Badeanstalt aus Holz errichtet und vor allem von Sonntags-Ausflüglern benutzt.
Das erste Hotel (das Marin, das dem Bürgermeister von Marano gehörte) wurde 1905 gebaut (es war 2005 noch in Betrieb), gefolgt von den Hotels Friuli und Vittoria. Dennoch war die weitere Entwicklung Lignanos wegen der sumpfbedingten Malaria damals fragwürdig und erlitt auch durch den Ersten Weltkrieg einen weiteren Rückschlag.
1924 wurde die erste Seeterrasse (an der Stelle der heutigen Terrazza al mare, ein Projekt des Architekten Provino Valle) fertiggestellt, mit dem die stagnierende Entwicklung Lignanos wieder einen Aufschwung nahm. Ein weiterer wichtiger Punkt war die bessere Landanbindung durch eine neue Straße von Latisana nach Lignano mit einer Dreh-Brücke über einen dazwischen liegenden Kanal sowie die Ausrottung der Malaria durch Trockenlegung der Sumpfgebiete. In den 1930er Jahren wurden ein Kinderlandheim und eine Kirche gebaut. Damals zählte Lignano etwa 60.000 meist italienische Sommergäste. 1935 wurde dem Ortsnamen aus Werbegründen der Zusatz Sabbiadoro angefügt.
In den 1950er Jahren erfolgte die Gründung von Lignano Pineta (benannt nach dem dortigen Pinienwald) südwestlich von Sabbiadoro. Dort verwirklichte Marcello D'Olivio einen sehr ungewöhnlichen städtebaulichen Plan: eine Straße, die vom Zentrum Pinetas ausgehend in einer Spirale nach außen führt. Die einzelnen Windungen dieser Spirale haben einen Abstand von 100 Metern.
1959 wurde Lignano eine eigenständige Gemeinde. Der durch den Wirtschaftsaufschwung bedingte Massentourismus ließ danach die Zahl der Feriengäste von 1,8 Millionen (Anfang der 1960er Jahre) auf über 6 Millionen (1975) ansteigen. Dieser Rekordwert wurde seither nicht mehr erreicht.