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Venedig

Venedig, Hauptstadt der Region Venetien, ist die Stadt der Liebenden, der Päpste, der Gondolieri
und Kanäle. Wer kennt sie nicht diese romantische Stadt in Italien an der Adria gelegen und auf Pfählen erbaut.

Palazzo Ducale in Venedig
Palazzo Ducale in Venedig

Eine Stadt voll von spannungsumwobener und auch tragischer Geschichte, die einem auf Schritt und Tritt begegnet. Die Bewohner von Venedig haben ihr Zuhause entweder auf dem Festland, der Insel oder innerhalb der Lagune. Das historische Zentrum von Venedig besteht aus 6 Stadtteilen, die alle ihre besondere Geschichte haben – San Polo, Dorsoduro, Santa Croce, San Marco und Castello, wobei zu den Stadtteilen Dorsoduro die Insel Giudecca gehört und zu Castello Sant Elena und San Pietro di Castello.

Venedig hat mit dem Lido auch ein bekanntes Seebad mit luxuriösen Hotels und einem Spielcasino. Zu den Inseln der Lagune gehören Murano – die bekannte Glasmacherinsel, wo man selbstverständlich auch Glasbläser besuchen und bei der Arbeit beobachten kann - Burano, Torcello – dort steht eine besonders romantische Kirche -, Sant’Erasmo und Vignole und San Michele - die Friedhofsinsel. Die "hässlichen" Schwestern von Venedig – die Stadtteile Marghera und Mestre – liegen auf dem Festland und sind reine Industriestädte.
Die Kanäle in Venedig sind die Straßen dieser außergewöhnlichen Stadt. Der bekannteste – der Canal Grande – durchzieht Venedig in S-Form. Wassertaxis, Gondelfähren - Traghetti - und Wasserbusse – Vaporetto – bestimmen den Verkehr in der Pfahlstadt. Natürlich verkehren für die Touristen die Gondeln mit ihren traditionell gekleideten Gondolieri.

Venedig
Venedig

Karneval in Venedig – man sollte ihn erleben. Eine Woche im Februar oder im März wimmelt es in Venedig von Masken und Kostümen aus dem Mittelalter, die einen total faszinieren. Touristen aus aller Herren Länder schauen sich dieses Spektakel an. In Venedig finden sich neun wunderschöne und traditionsreiche Kirchen wie zum Beispiel der Markusdom, Le Zitelle, Il Redentore, Santa Maria della Salute. Ein touristisches Muss der Attraktionen in Venedig ist auf jeden Fall der Dogenpalast, die Seufzerbrücke, die Lagune von Venedig, San Giorgio Maggiore, der Markusplatz, die Casa d’Oro, der Palazzo Grassi und die Basilika di San Marco.

Unverzichtbar ist der Besuch der Rialto-Brücke – sie verbindet zwei Inseln von Venedig und besteht aus einem 28 m weitem Bogen und steht auf 12.000 Eichenstämmen. Von dort sehen sie auf den Canal Grande und können die wunderbaren Museen von Venedig besuchen. Unsere Tipps sind: der Palazzo Ducale, der Palazzo Grassi und das Peggy-Guggenheim-Museum.

Rialtobr�cke in Venedig
Rialtobrücke in Venedig

Venedig ist hauptsächlich eine Stadt der Fußgänger mit romantischen und kleinen Gassen und Plätzen. Venedig eignet sich hervorragend für eine Städtereise. Es gibt sehr viele Restaurants aller Kategorien in Venedig, aber am besten isst man natürlich immer dort, wo auch die einheimische Bevölkerung anzutreffen ist.
Übernachten kann man in Venedig in kleinen Pensionen, Bed & Breakfast, aber auch in komfortable Hotels in Venedig – von relativ preiswert bis sehr teuer -. Am Besten man bucht weit im Voraus und in aller Ruhe um die Preise zu vergleichen. Das aktuelle Wetter Venedig mit fünf Tages-Wettervorhersage für Italien.
Ein richtiges Nachtleben gibt es nicht in Venedig. Auf dem Markusplatz sind einige Cafes die bis in die Nacht geöffnet haben, hier spielen auch live hin und wieder Musiker. Die wenigen Nachtclubs, die existieren, werden eigentlich nur von Touristen besucht. Einzig am Lido ist mehr Nachtleben vertreten, wie eigentlich in jeder Baderegion. Ganz Venedig ist eine Sehenswürdigkeit und ist eine Reise wert.

Sehenswuerdigkeiten Venedig
STOP ...waren das nicht 400 Brücken? Ja, das stimmt. Aber spätestens, wenn der unerfahrene Biennale Besucher, das verliebte Paar, der Kunstliebhaber mit Reisegepäck vom Bahnhof oder Busbahnhof zum Hotel der Wahl spazieren möchte, wird die besondere Eigenart der venezianischen Brücken offensichtlich: Sie sind nicht einfach flache Verlängerungen der Fußwege (Straßen im Sinne von Autostraßen gibt es ohnehin nicht) sondern treppauf, treppab jede für sich eine kleine Aufgabe, die es zu bewältigen gilt

Ohne Last durch Venedig
Also lieber gar nicht erst mit Lasten durch Venedig laufen und bereits gleich zu Anfang ein Mehrtagesticket für einen Wasserbus (vaporetto) kaufen. Auch unbeschwert von Taschen und Koffern ist dies während des Venedig Besuchs außer per pedes eine grandiose Fortbewegungsart. Hier seien auch gleich noch die anderen Varianten der Fortbewegung zu Wasser genannt: Gondeln - nun ja, heutzutage nicht wirklich als Fortbewegung gedacht.

Fortbewegungsmittel in Venedig
Als Erlebnis dagegen unschlagbar. Wassertaxis - sehr schnell und individuell. Die Fahrten sind relativ teuer, aber wenn man es eilig hat und ansonsten vielleicht seinen Rückflug verpasst... Fährboote (traghetto) entlang des Canal Grande - billig und effektiv. Sie ersparen einem oft lange Fußwege wenn man halbwegs in Luftlinie die Viertel entlang des Canal Grande wechseln will (denken Sie an die Tre... Brücken).

Ansonsten sollte man aber den Gedanken ohnehin aufgeben, sich wie in jeder anderen Stadt mit dem eigenen Faltplan schnell zurechtfinden zu wollen. Eine Entfernung wie "Luftlinie" ist in Venedig völlig theoretisch und für den Neuling ist es reine Zeitverschwendung, eine bestimmte Sehenswürdigkeit gezielt anzusteuern. Lassen Sie sich in einem der Hauptströme (die alle irgendwie zum Markusplatz strudeln) mittreiben und wenn es Ihnen zu bunt wird, biegen Sie 50-100 m ab und Sie haben alle Ruhe der Welt (vermutlich befindet sich um die nächste Ecke ohnehin "La Fenice" oder die Rialto Brücke).

Italienisches Flair am Marcusplatz
Genießen Sie italienisches Flair, kaufen Sie sich bei kleinem Geldbeutel eine leckere Handpizza oder essen Sie etwas im Stehen in einer Bar. Im Weitergehen treffen Sie auf jeden Fall wieder auf den Hauptstrom und bei entsprechender Reisekasse warten Sie mit dem Essen, bis Sie das Hauptziel erreicht haben: Der Markusplatz.

Abends in Venedig
Speziell abends ist es schlicht ein unvergessliches Erlebnis, wie sich die Musikergruppen der Restaurants im Freien gegenseitig respektvoll klassische Stücke zuspielen ohne sich zu stören. Auch das nicht speisende Publikum dankt es, indem es von Restaurant zu Restaurant wechselt, um der gerade spielenden Gruppe zu applaudieren, alles wohlgemerkt vor einer grandiosen Kulisse.

Der richtige Weg durch Venedig
Mit dem guten Gewissen, das wichtigste erreicht zu haben, kann man sich dann wieder dem Strom anvertrauen. Die nächste Sehenswürdigkeit kommt bestimmt, solange man nicht alter Gewohnheit folgt und stur geradeaus in Richtung des "richtigen" Weges schaut, statt sich neugierig auf die Seitenwege einzulassen.

Sollte es später werden, keine Sorge, Touristen sind immer noch unterwegs und immer gut gelaunt. Sie helfen sich gegenseitig, indem sie jeder in eine andere Richtung den richtigen Weg weisen. Venedig macht glücklich. Selbst die Bevölkerung Venedigs scheint das Heer der Touristen mit einer gewissen Leichtigkeit zu tragen. Das mag daran liegen, dass sie zum Großteil auf dem Festland wohnt, zum anderen ist der Tourismus aber schlicht eine unverzichtbare Einnahmequelle.

Der Erhalt eines ständig zu sanierenden riesengroßen Kunstschatzes ist nicht leicht und so sieht man auf den zweiten Blick natürlich auch, dass die politisch-militärische und wirtschaftliche Blütezeit Venedigs schon lang vorüber ist.

Doch selbst so wunderschöne Traditionen wie der Karneval oder die Vielfalt an Events in Verbindung mit dem Wasser schienen schon auf dem Rückzug, als Anfang der 80er Jahre eine Wiederbelebung einsetzte. Dies ist auch dem Tourismus zu danken.